Auf zu neuen Ufern!

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Viele Metropolen, in denen die MEININGER Hotels zu Hause sind, liegen am Wasser. Und meist gibt es vor Ort auch zahlreiche Möglichkeiten, wie man die schönsten Ecken und Sehenswürdigkeiten dieser aufregenden Städte vom Boot aus entdecken kann. In Wien, München, London und Amsterdam sind wir auf ein paar besonders originelle Ideen für Sightseeing-Touren auf dem Wasser gestoßen. Worauf warten Sie noch? Kommen Sie an Bord!

Untertauchen in London

Erst trägt sie einen durch halb London, und dann taucht sie – platsch – mit dem Schnabel voraus in die Wogen der Themse ein: Die Duck ist ein noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammendes Amphibienfahrzeug und vereint eine Bustour mit einer Schifffahrt. Los geht’s am London Eye. Eine klassische Rundfahrt, die an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie dem Parlament, Trafalgar Square und dem Buckingham Palace vorbeiführt, dauert etwa 75 Minuten. Es gibt aber auch aufregende Spezial-Touren: Bei der James-Bond- Tour geht’s zum Beispiel zu „M’s“ Büro und an viele weitere Originalschauplätze aus den 007-Filmen.

Tickets: ab 24 Pfund, Kinder ab 16 Pfund
Start: U-Bahnstation Waterloo
Web: www.londonducktours.co.uk

(c) London Duck Tours Ltd

©London Duck Tours Ltd

 

Mit dem Floß nach München

 

Im 17. Jahrhundert galt das Floß als wichtiges Transportmittel auf der Isar. Heute verkehren zwischen der Flößer-Stadt Wolfratshausen und dem 28 Kilometer entfernten München zwar auch Züge, aber mal ehrlich: So eine feucht-fröhliche Fahrt mit dem Floß ist doch tausendmal lustiger. Ein spritziges Erlebnis sind die sieben Rutschen, die das Floß an den Kraftwerkschleusen passieren muss. Während der Fahrt, die je nach Wasserstand zwischen fünf und sieben Stunden dauert, sorgt eine Musikkapelle an Bord für Stimmung. Und eine zünftige Brotzeit mit frisch gezapftem Bier darf natürlich auch nicht fehlen.
Zeiten: von Mai bis September
Web:
www.tourismus.wolfratshausen.de/floesserstadt

(c) Stadt Wolfratshausen- hahn littlefair communication

©Stadt Wolfratshausen/ hahn littlefair communication

Per Tretboot durch Amsterdam

Amsterdam ist die Welthauptstadt der Radfahrer. Hier radelt man aber nicht nur auf den Straßen, sondern auch in den Grachten! Eine Fahrt mit dem Canal Bike, einem wendigen Tretboot, ist nicht nur ein riesen Spaß für die ganze Familie, sondern auch eine kostengünstige Alternative zu den gewöhnlichen Amsterdamer Kanalfahrten. Die Canal App, die man sich in sechs verschiedenen Sprachen kostenlos herunterladen kann, dient als persönlicher Reiseführer, der einem Fotos und Infos über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liefert.

Buchung: an den Piers Leidseplein, Rijksmuseum und Westerkerk (Anne-Frank-Haus)

Öffnungszeiten: täglich ab 10 Uhr

Tickets: 8 €/Person, die 4. Person ist gratis

Web: www.canal.nl

(c) Canal Company B.V.

©Canal Company B.V.

Wien, ganz gechillt

Sich einfach mal treiben lassen – dafür sind die schwimmenden Lounge-Inseln mit Kuschelsofa, Tisch und Sonnendach, mit denen man auf der Alten Donau in den Sonnenuntergang gleiten kann, wie geschaffen. Die Design-Elektro-Boote, die aus recycelten PET-Flaschen und Hanffasern gemacht sind, werden per Joystick gesteuert und können bis zu 7 km/h erreichen. Auf der kleinen Variante finden bis zu vier, auf der großen bis zu acht Personen Platz. Der Clou: Dank des cleveren Baukastensystems, können mehrere Inseln ineinandergesteckt und die Fläche somit beliebig erweitert werden. Einer Sause steht also nichts im Wege, zumal es einen Speiseservice gibt, der einen mit allem versorgt, was man für ein kleines Picknick oder ein romantisches Candlelight-Dinner an Bord benötigt.
Vermietung: Restaurant Schinakl (22. Bezirk, Laberlweg 19), täglich 10 bis 23 Uhr
Preis: ab 45 €/Stunde
Web: www.meine-insel.at

(c) Schinakl Bootsverleih- Dr. Martin Mai

©Schinakl Bootsverleih- Dr. Martin Mai

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