MEININGER Hotels

Ausflugstipps für Familien in Hamburg

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Hamburg ist für uns fast so weit weg wie Italien, wohnen wir doch im Süden von Deutschland. Aber eine Reise lohnt sich allemal, denn Hamburg hat so viel zu bieten, dass man locker einen ganzen Sommerurlaub dort verbringen könnte.

Wir (2 Erwachsene, 2 Jungs im Alten von 12 und 15 Jahren) waren im Winter in Hamburg im MEININGER Hotel Hamburg City Center und haben als Familie viel gesehen und viel erlebt. Hier unsere ganz persönlichen Tipps für Hamburg:

Miniaturwunderland

 

Gut, viele kennen das Miniaturwunderland sicher aus dem Fernsehen. Aber wenn man dann live inmitten dieser riesen Anlage steht, dann ist das nochmals was ganz Anderes. Es gibt so viel zu sehen und zu staunen, dass man locker einen Tag darin verbringen kann.

Unser ganz persönlicher Tipp: Bucht eine Führung hinter die Kulissen. Die Führer erzählen viele Fakten und Kurioses und man sieht Dinge, welche man von vorne nie sehen würde. So lernt man den ein oder anderen Mitarbeiter kennen, der die Schiffe durch die langen Wasserstraßen steuert, sieht, wie die vielen LKWs ganz umweltfreundlich mit Strom aufgeladen werden und kann die großen Schattenbahnhöfe bewundern. Dort stehen die Züge zum Abkühlen bevor sie wieder auf der Anlage eingesetzt werden. Auch einen Blick auf die Flughafentechnik ist so möglich und man trifft zwei Nonnen am Rande der Welt.

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Aber auch ohne Führung ist das Bummeln durch die unterschiedlichen Länder und Regionen zu den verschiedenen Tageszeiten einfach nur zu empfehlen. Die vielen kleinen Details sind ebenso bemerkenswert, wie die maßstabgetreue Umsetzung bekannter Bauwerke. Und wer kann schon von sich behaupten er haben die Elbphilharmonie schon von innen gesehen.

Generell sollte man die Karten vorbestellen und wer Führung und Besuch ganz früh morgens beginnt, der muss z.B. an der Flughafenanlage von Klein…. Nicht in der dritten Reihe stehen und warten bis er ganz nach vorne kann. Klasse fanden wir auch, dass man vieles in Bewegung setzen kann und das man immer wieder neue Dinge entdeckt. Für Familien auch nicht unwichtig: der Restaurantbereich ist großzügig und preislich echt top! Unser Favorit: Currywurst!

Chocoversum

 

Für Schokoholics ist der Besuch des Chocoversums einfach Pflicht. Die informative, kurzweilige Führung durch die Räumlichkeiten des Schokoproduzenten Hachez wird durch das Herstellen einer eigenen Schokolade und durch viele Probiermöglichkeiten versüßt. So haben wir erfahren wie Kakaobohnen frisch zum Baum schmecken (nicht zu empfehlen) und wie daraus Stück für Stück eine zartschmelzende Schokolade wird. Klasse fanden wir, dass man überall probieren durfte und wir endlich den Unterschied von Milchschokolade und weißer Schokolade ganz bildlich gezeigt bekommen haben. Auch findet ihr dort die süßeste Waage der Welt, denn wo sonst wird das Gewicht in Schokotafeln gemessen.

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U-Boot 434 – Museum

 

Während die großen Museumsschiffe Rickmer Rickmers und Cap San Diego schon von weitem zu sehen sind, ist das U-Boot 434 an trüben Tagen erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Grau und groß liegt es an den der Anlegestelle St. Pauli Fischmarkt und zeugt von einer noch gar nicht so lang vergangenen Technik.

Als Spionage-U-Boot wurde U-434 (russische Bezeichnung B-515) für besondere Einsatzzwecke genutzt, geheime Spionage- Missionen vor der Ostküste der USA und lange Patrouillenfahrten in den Hoheitsgewässern der Sowjetunion gehörten dazu. Das U-Boot wurde 26 Jahre genutzt und ein Einblick in das Leben an Bord eines solchen U-Bootes ist sehr interessant. Jeder, der den Film „Das Boot“ kennt, kann live erleben wie eng und einfach es dort war. Das Leben war sicher kein Zuckerschlecken und wir waren froh, als wir wieder frische Luft atmen durften.

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Deutsches Zollmuseum

 

Für geschichtlich interessierte Besucher ist der Ausflug in die Welt der Zölle und Steuern zu empfehlen. Im Deutschen Zollmuseum in der Speicherstadt haben wir erfahren, wie das früher mit den Steuern gehandhabt wurde. Was Zöllner schon recht früh lernen mussten und wie man so manches Schmuggelversteck mit unkonventionellen Methoden entdeckt hat. So mussten die Frauen zum Beispiel in….mehrmals von einem Hocker springen, denn Leibesvisitationen waren den ausschließlich männlichen Zollbeamten nicht erlaubt. Wer also seine Schmuggelware nur lose unter dem Mantel trug hatte Pech.

Der Bereich zum Thema „Plagiate und Einführen von geschützten Dingen“ fanden wir sehr informativ und auf unsere Nachfragen wurde uns ausgiebig weitergeholfen.

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St. Michaelis und Kramer-Witwen-Wohnung

 

Neben einer Hafenrundfahrt, einem Bummel an der Alster und vielen anderem mehr, MUSS man auf den Michel. St. Michaelis im Volksmund Michel genannt bietet einem einen fantastischen Rundblick über die Stadt und den Hafen. Aber nicht nur in der Höhe hat die Kirche viel zu bieten. Der Kirchenraum selbst ist auch ein Besuch wert und die Krypta bietet viele interessante Hintergrunddetails zur wechselhaften Geschichte der Kirche.

Ganz in der Nähe befinden sich die Kramer-Witwen-Wohnung und da wir an einem Wochenende dort waren hatten wir die Chance das kleine Museum im letzten erhaltene Beispiel einer für Hamburg typischen Wohnhofanlage aus dem 17. Jahrhundert zu besichtigen. Der Einblick in das Leben der Witwen der Mitglieder des Krameramtes war sehr informativ.

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Während man die obengenannten Aktivitäten auch alle spontan besuchen kann ist unser letzter Tipp nur dann möglich, wenn es vorab bucht:

Fluchtwege Hamburg

 

Das Team „Fluchtweg Hamburg“ bietet zwei sogenannte Live-Escape-Spiele an und nach einer kurzen Begrüßung fanden wir uns eingeschlossen in einem Raum wieder. Er gehört laut Spiel zu einer baufälligen Spielerhöhle und wir, wir hatten uns gewaltig verzockt. Wer beim Spielen schummelt muss immer mit Strafen rechnen und wir hatten die Aufgabe uns selbst in 60 Minuten aus dem Raum zu befreien, denn dann würde das Haus über uns abgebrochen werden.

Die Knobelei und das Kombinieren von Hinweisen hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir empfehlen jedem es einmal auszuprobieren. Jeder konnte seine persönlichen Stärken einbringen und während die Jungs besser im Knobbeln waren, hatte ich mehr Erfolg im Entdecken von Hinweisen.

Sogenannte Exit-Games gibt es in vielen Städten und lassen sich gut mit einem Aufenthalt in einem MEININGER HOTEL verbinden

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Und wie kommt man zu all den Museen?

 

Am besten ist der Erwerb einer Hamburg Card. Die gilt für alle Verkehrsmittel in Hamburg (einschließlich der Hafenfähren) und bietet für vieles auch noch einen Rabatt an. Die Karten haben wir ganz bequem an der Rezeption im Meininger Hotel erworben. Dort gab es auch zu diesen und vielen anderen Sehenswürdigkeiten, Museen, Theatern etc. persönliche Tipps und Informationsmaterial.

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