Virtuelle Realität – Erkundung der anderen Welt

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Das Jahr 2016 ist sicherlich das Jahr der virtuellen Realität. Seit der Markteinführung der lang erwarteten Virtual-Reality-Brillen Oculus Rift und HTC Vive Anfang des Jahres ist das öffentliche Interesse an der futuristischen Technologie beständig gestiegen. Eine solche Brille ist derzeit noch ein echtes Luxusprodukt, das man aber nicht unbedingt selbst kaufen muss, um einen Blick darauf zu werfen, was sie zu bieten hat. In Virtual-Reality-Cafés in ganz Europa kann man diese Geräte ausprobieren und zu magischen, bisher unerreichbaren Orten reisen.

 

Wer in die virtuelle Realität eintaucht, verliert sich vollständig in einem bestimmten Szenario. Dort wo Fernsehen und Videospiele an ihre Grenzen stoßen, übernimmt die virtuelle Realität das Kommando. Indem man eine VR-Brille aufsetzt und sich die entsprechende Ausrüstung zulegt, kann man digitale Welten frei erkunden, ganz einfach, indem man die Augen und den Körper bewegt. Die virtuelle Realität zeigt uns das Unbekannte und sogar das vermeintlich Unerforschbare.

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Im historischen Stadtzentrum von Wien, nicht weit entfernt vom bekannten Museumsquartier, wo kulturelle Schätze der letzten Jahrhunderte ausgestellt werden, befindet sich ein Tor, das ins Unbekannte führt. Im 7. Bezirk der österreichischen Hauptstadt gibt es ein altes beigefarbenes Gebäude, verziert mit wunderschönen Steinblumen, in dem das VREI zu Hause ist, ein VR-Café und Bar.

 

Das Konzept hinter dem VREI sieht vor, sowohl Neulinge als auch Profis die virtuelle Realität erleben zu lassen. Ausgestattet mit einer beeindruckenden Auswahl an VR-Brillen und –Ausrüstung, bietet das VREI die Möglichkeit, verschiedene Szenarien der virtuellen Realität auszuprobieren, vom Tiefseetauchen bis hin zur Entschärfung von Bomben, von Weltraumpiraterie bis hin zu Autorennen. Und das alles kann man allein oder in Gruppen erleben.

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Im VREI kann man zwischen zwei Haupterlebnisarten wählen: die virtuelle Realität als Beobachter oder als Akteur. Neben dem einfachen Anschauen von VR-Filmen, wobei das eigene Eingreifen auf die Kopfbewegung beschränkt ist, kann man auch über verschiedene Eingabegeräte mit der virtuellen Realität interagieren und ein VR-Computerspiel spielen. Das Wiener Unternehmen Cyberith hat den so genannten Virtualizer entwickelt, mit dem man in der virtuellen Realität laufen, springen, sich drehen und sitzen kann, ganz genauso wie man es auch im echten Leben tut. Im VREI kann man diese Technologie testen, ebenso wie handelsüblichere Formen der VR-Bewegungssteuerungen, wie Handsteuerungen oder Steuerräder.

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Das VREI ist voll von den neusten technischen Innovationen, bezeichnet sich darüber hinaus aber auch zu Recht als Café und Bar. Denjenigen, die auf einen freien VR-Game-Spot warten, werden im VREI exquisiter Kaffee, ausgewählte Biersorten und heiße Pizza serviert. Im Untergeschoss befinden sich eine Bar und zwei authentische Arcade-Kabinen, wo man direkt ins Spiel einsteigen kann.

 

Das VREI ist definitiv ein Insider-Tipp für jeden, der auf der Suche nach einem Aha-Erlebnis in Wien ist. Wer neugierig ist, beobachtet Fremde beim Kampf als Weltraumpiraten, wer abenteuerlustig ist, probiert ein VR-Videospiel selbst aus, wer es gern gesellig mag, erkundet die unbekannte Welt gemeinsam mit Freunden. Auf diese Weise kann einem auch das schlimmste Herbstwetter den Spaß an Abenteuern und Erkundungen nicht vermiesen.

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