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48 Stunden in Rom – Die Stadt ist ein Wunder der Neuzeit

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Rom: Die Stadt ist ein Wunder der Neuzeit, erbaut auf Ruinen der Antike

Ein altes Sprichwort besagt: „Ein Menschenleben reicht nicht aus, um Rom gänzlich kennenzulernen“. Und es stimmt. Die Stadt ist ein Wunder der Neuzeit, erbaut auf Ruinen der Antike. Lediglich zwei Tage für die Erkundung der „Ewigen Stadt“ zur Verfügung zu haben, kann überfordern. Folgt man jedoch diesen einfachen Tipps, sind Eindrücke vom Besten, was diese Stadt zu bieten hat – vom Essen bis zu den Sehenswürdigkeiten – garantiert.

Tag Eins

Frühstück mit den Einheimischen

Frühstück hat in Rom weder etwas mit Eiern und Speck noch mit Sitzen zu tun. Man geht in eine Bar, bestellt einen Cappuccino und ein Cornetto (die italienische Version eines Croissants – aber niemals so nennen!) und genießt das Ganze im Stehen wie ein echter Römer. Eine großartig Option hierfür, ist das Castroni im Stadtteil Prati (Via Cola di Rienzo, 196) in Laufweite des Petersdoms.

Heilige Kuppeln

Nach dem Frühstück geht es zum Petersdom. Für einen Blick ins Innere lohnt sich die Wartezeit. Der gewaltige Innenraum, bedeckt mit bunt bemaltem Marmor, sowie die beeindruckende Skulptur der Pietà von Michelangelo (beim Eintreten auf der rechten Seite) versetzen in Staunen. Danach kann man ein wenig draußen auf dem Petersplatz verweilen und, je nach Wetter, den Schatten oder die Sonne auf der Kolonnade genießen. Skip-the Line-Touren und Führungen können bei Walks of Italy gebucht werden, die sich auf kleine Gruppen von 8-12 Personen spezialisiert haben.

Auf zum Markt!

Nach der Überquerung des Tibers geht es zum Piazza Campo de’Fiori, wo an Wochentagen und am Samstagmorgen bis ungefähr zwei Uhr nachmittags ein belebter Markt stattfindet. An der Ecke des Platzes befindet sich die berühmte Bäckerei Forno Campo de’Fiori. Unbedingt die Pizza Bianca probieren (das römische Pendant zur Focaccia – außen knusprig und salzig, innen weich und fluffig), und im Freien genießen, um das rege Treiben beobachten zu können. Bei Lust auf etwas Süßes, empfiehlt sich das Roscioli Caffè um die Ecke (Piazza Benedetto Cairoli 16). Hier gibt es das berühmte, römische „maritozzo“, ein süß-gefülltes Hefegebäck.

Rome 2

Bernini und Carvaggio entdecken

 Vom Campo ist es ein kurzer Spaziergang zum Piazza Navona, einem der besten Beispiele für barocke Architektur in der Stadt. Hier kann man sich seine Dosis Bernini abholen, dessen Vierströmebrunnen (Fontana dei Quattro Fiumi) die Mitte des Platzes dominiert. Auf dem Weg zum Pantheon empfiehlt sich ein Zwischenstopp an der Kirche San Luigi dei Francesi, in der es drei wichtige Gemälde von Caravaggio zu besichtigen gibt.

Wenn man in Rom ist… Essen!

In der Nähe von Largo Argentina geht es mit der Tram weiter in eines der belebtesten und schönsten Viertel der Stadt – nach Trastevere. Rom bietet viele großartige Restaurants, um vorzüglich Abend zu essen, aber für wirklich authentische Pizza, muss man ins Ai Marmi (Vale di Trastevere 53 – keine Reservierung möglich und mit Wartezeit zu rechnen). Römische Speisen (cucina romana) gibt es bei Da Enzo (Via dei Vascellari 29 – um Wartezeit zu vermeiden, sollte man direkt zur Ladenöffnung um 19:30 Uhr kommen).  Unbedingt noch ein wenig Platz für ein Gelato bei Fatamorgana am Piazza San Cosimato lassen und durch das aufregende Nachtleben bummeln!

Tag Zwei

Die Aussicht über den Dächern genießen

Nach dem morgendlichen Cappuccino und Cornetto beginnt der Tag am Monte Pincio, einem Hügel, der sich über dem Piazza del Popolo erhebt. Hier stehen die Chancen gut, trotz dieser chaotischen Stadt einen ruhigen und friedlichen Start in den Tag zu genießen.  Anschließend geht es entlang der römischen Dächer und Kuppeln bis hinauf zur Kirche Trinita dei Monti an der Spitze der Spanischen Treppe. Nach Genießen der Aussicht geht es die Treppe hinunter in die mittlerweile gänzlich erwachte Stadt. In der elitären und berühmten High-End-Einkaufsstraße Via  Condotti lohnt sich ein Besuch im historischen Caffè Greco für einen zweiten Morgenkaffee. Es empfiehlt sich ein Bummel durch die Einkaufsstraßen sowie ein kleiner Umweg, um eine Münze in den Trevi-Brunnen zu werfen ­– Die erste für einen Wunsch und eine zweite um eine Rückkehr nach Rom sicherzustellen.

Pasta ist ein Muss

Es ist ratsam, wählerisch zu sein, wenn man im historischen Stadtkern von Rom auf der Suche nach einem Restaurant ist, da es dort leider unzähligen Touristenfallen gibt. Ein kleines, günstiges Lokal befindet sich in der Viella della Croce 8. Das Pastificio Guerra serviert hausgemachte Pasta. Täglich stehen zwei Pasta-Gerichte zur Auswahl und für ein paar Euro kann man hier Schulter an Schulter mit den Einheimischen an der Straße stehen und essen. Wer es vorzieht zu sitzen, sollte zu Enoteca al Parlamento Achilli (Via dei Prefetti 15). Das Restaurant hat einen Michelin-Stern, im vorderen Teil befindet sich jedoch eine Weinbar, in der in ungezwungener Atmosphäre gespeist werden kann.

Pasta in Rome

Der Kapitolinische Hügel

Zeit, das Mittagessen zu verdauen! Es geht Richtung Piazza Venezia am Südende der Via del Corso und rechts neben dem großen, weißen Monument – wegen Form und Farbe häufig Schreibmaschine oder Hochzeitstorte, aber offiziell Vittariano benannt – hinauf zum Kapitol, mit dem von Michelangelo entworfenen Campidoglio. Hier bietet sich rechterhand eine großartige Aussicht auf das Forum, nach links auf den Pallazzo Senatorio, während im Hintergrund das majestätische Kolosseum über der Stadt thront.

 Fontana di Trevi

Hippes Rom bei Nacht

Für einen Aperitif, ein Abendessen oder für beides, geht es in einen der angesagtesten Stadtteile Roms – Monti, ganz in die Nähe des Kolosseums.

Hier genießt man ein Glas Wein (etwa bei Fafiuché, Via dell Madonna dei Monti, 28) oder verweilt an einem Piazza (Piazza Madonna dei Monti), um die hippe Jugend Roms zu beobachten. Viele fantastische Restaurants, hippe Bars und kleine Boutiquen zum Shoppen, machen die Gegend zu einem der besten Orte, um das Nachtleben von Rom zu entdecken. Das Urbana 47 bietet zeitgemäßes italienisches Slow Food in stylischem Vintage-Setting.

BIO MARIA PASQUALE

Als Tochter italienischer Eltern wusste Maria schon immer, dass ihre Bestimmung in Rom liegt. Und das, obwohl sie in Melbourne aufgewachsen ist. Neben ihrem Abschluss in Politikwissenschaft und Geschichte, ist sie heute preisgekrönte Food&Travel-Bloggerin und Journalistin, die regelmäßig für USA Today, CNN und The Telegraph arbeitet. Ihr Lifestyle-Blog HeartRome, hat Leserinnen und Leser in über 100 Ländern und wurde unter anderem bei BBC Travel und in der Vogue vorgestellt. In Rom trifft man sie in den Straßen von Trastevere, wo sie bei einem Aperitivo die neuesten Bars testet oder mit ihren Freunden zu Abend isst.

Marias erstes Buch I Heart Rome wird international im Oktober 2017 erscheinen. Es enthält ihre Geschichten und Rezepte aus der „Ewigen Stadt“.

Hier findet ihr unser hotel in Zentrum von Rom.

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