Berlin mit Kindern – Tipps für einen Kurztrip in die Hauptstadt

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Berlin mit Kindern – Tipps für einen Kurztrip in die Hauptstadt

Als Familienreisebloggerin habe ich schon einige Metropolen und Hauptstädte dieser Welt mit den Kids besucht. London, Washington DC oder Oslo – ausgerechnet aber die eigene, die fehlte auf
unserer Liste! Es war also dringend Zeit, das zu ändern und so ging es im März für meinen 8jährigen und mich für ein verlängertes Wochenende nach Berlin! Übernachtet haben wir im MEINIBNGER Hotel Berlin Mitte, dem ‚Humboldthaus‘, das durch seine super zentrale Lage und Anbindung eine stressfreien Aufenthalt auch mit Kindern ermöglicht.

Anreise & Lage des MEININGER Hotel Berlin Mitte

Aufgrund eines vorausgegangenen Streiks am Flughafen Berlin Tegel hatte ich entschieden, mit dem ICE aus Köln anzureisen. Und, seien wir mal ehrlich, das ist letztlich die entspanntere Art nach Berlin zu reisen. Schliesslich läßt sich die gut 4stündige Zugfahrt – auch dank tatsächlich durchweg funktionierendem WLAN – für alles mögliche gut nutzen.

Aufgrund der späten Ankunft nahmen wir ein Taxi um vom Hauptbahnhof ins MEININGER Hotel Berlin Mitte an der Oranienburger Straße zu kommen. Aber direkt vor der Tür befindet sich eine S-Bahn Station, an der die Linien S1, S2 und S25 halten und uns von hier zu allen möglichen Sehenswürdigkeiten Berlins bringen.

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S-Bahn fahren

Für uns Kölner und vor allem die kleinen Kölner Entdecker ist schon das S-Bahn fahren in Berlin ein echtes Erlebnis! Es gibt so viel zu sehen und das obwohl man letztendlich nur von A nach B
fährt. Die Züge, die vielen verschiedenen Stationen, die außergewöhnlichen Hinweisschilder der Stationen, der Berliner Alltag in den Bahnen, die Ausstellungen in den Stationen – man könnte
einen Tag nur damit verbringen.
Tipp: es lohnt sich, eine Tageskarte der VBB zu kaufen. Bis zu 3 Kinder unter 14 Jahre fahren mit einem vollzahlenden Erwachsenen umsonst mit. Wer ohnehin weiß, dass er viele
Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, sollte sich die Berlin Card einmal näher ansehen, die verbilligten Eintritt zu vielen Hotspots in Berlin ermöglicht.

Gedenkstätte Berliner Mauer

Wir haben die S-Bahn genutzt, um zum Nordbahnhof zu fahren und die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße zu besuchen. Kein Berlin Besuch ohne den Spuren der Geschichte zu
folgen und wohl nirgends sonst sind die ehemalige Teilung Deutschlands sowie die damals existierenden Grenzanlagen so erlebbar wie hier. Beginnt euren Besuch im Besucherzentrum, von dort aus lassen sich die Gedenkstätten auf einer Länge von über 1,4 Kilometer erlaufen.
Weitere Informationen: http://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de/de/index.html

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Ausstellung Geisterbahnhöfe im Nordbahnhof

Der Nordbahnhof mag von Außen aussehen wie eine Ruine und letztendlich auch eine sein, ist in Wirklichkeit aber eine intakte S-Bahn Station. Genau hier gibt es eine Ausstellung zu sehen, die
über die damaligen Geisterbahnhöfe informiert. Schon das Wort läßt Kinder hinhören und so wollen sie schnell mehr wissen über die damaligen S-Bahnstationen, die während der Teilung Berlins über Jahrzehnte hinweg stillgelegt wurden. Kein leicht verständliches Thema für ein Kind, aber die Ausstellung hilft, es ihnen zu erklären.
Weitere Informationen: http://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de/de/geisterbahnhoefe-558.html

Eine Berliner Currywurst essen

Kinder gehören ja nicht unbedingt zu den Alles-Essern. Und manchmal lassen sie ein ganzes Essen stehen weil eine Kleinigkeit nicht so ist, wie sie sich das vorgestellt haben. Als ich in der ‚Bude‘ am Checkpoint Charlie auf speziellen Wunsch hin bat, auf das Curry Pulver zu verzichten und es trotzdem drauf landete, war ich sicher: die würde stehen bleiben. Aber es stellte sich heraus, dass
der kleine Mann sein Essen liebte. Die Wurst. Die Soße. Das Curry. Nun gibt es unzählige Buden in Berlin und klar, dass ein Stop hier bei einem Berlin Besuch dazu gehört. Sucht euch eine der
kultigen aus! Für alle die tiefer in das Thema ‚Currywurst‘ einsteigen möchten, lohnt vielleicht ein Besuch im Berliner Currywurstmuseum, 100 Meter vom Checkpoint Charlie entfernt.
Weitere Informationen: http://currywurstmuseum.com/

Der Laserparcours im Spionage Museum

Berlin – Hauptstadt der Spione! So steht es zumindest auf der Website des Spionage Museums am Potsdamer Platz. Kleine Entdecker können hier allerlei lernen über die Spionage und die Arbeit der Spione. Regenschirme, die Fotos machen, Walnussschalen, die Mikrochips verbergen, Münzen mit einem integrierten Messer oder Brieftauben als Überbringer geheimer Botschaften. All das ist spannend. Ein Highlight für Kinder ist aber der Laserparcours im Spionage Museum, der in verschiedenen Schwierigkeitsstufen bezwungen werden kann. Level 4 ist richtig tough! Und wer
möchte sich nicht zumindest einmal fühlen wie James Bond? Der Laserparcours kann übrigens auch für Kindergeburtstage gebucht werden!
https://www.deutsches-spionagemuseum.de/

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Das Outdoorgelände des Technik Museums

Das Technikmuseum in Berlin eignet sich sehr gut für einen Besuch auch mit kleinen Kindern. Alte Eisenbahnen, alte Schiffe samt hörbaren, persönlichen Geschichten der Besitzer oder die
Geschichte der Nachrichtentechnik – langweilig wird es hier nicht! Doch gerade das Außengelände sorgt dafür, dass Kinder den Besuch im Museum in schöner Erinnerung behalten dürften! Denn das bietet eine wunderbare Mischung aus Natur, Industrie und Spaß. Die Kids können nicht nur rennen und auf alten Zuganlagen oder Baumstämmen klettern sondern auch Tiere beobachten, die sich ungestört im Wald bewegen. Zum Abschluss eines Besuchs lohnt vielleicht ein Besuch im Café des Museums, das leckeren Kuchen, Kaffee und Eis anbietet.
http://sdtb.de/technikmuseum/startseite/

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Der Spielplatz im Park am Gleisdreieck

Der Park am Gleisdreieck grenzt an das Technikmuseum, ein Besuch hier könnte also direkt an den im Technikmuseum anschließen. Als Kölnerin schiele ich ein wenig neidisch auf diesen Park, der Familien so viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bietet. Die kleineren Kinder finden Spielplätze mit tollen Klettermöglichkeiten vor, die größeren können sich im Skatepark neuen
Herausforderungen stellen. Joggen, Fahrrad- oder Rollerfahren – die Zeit vergeht wie im Fluge. Besonders spannend ist die ‚Wildnis‘ im Park – über 50 Jahre lang konnte der Wald dank der
Stillegung des Bahnhofs vor sich hin wachsen und die Natur hatte Zeit, Gleise oder Signalanlagen zu überwuchern. Die sind auch heute noch vorhanden und sie zu finden ist für Kinder eine tolle
Schatzsuche auf Berlinerisch.
https://gruen-berlin.de/park-am-gleisdreieck

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Die Pizzeria ‚Pizza Peppino‘

Wer mit Kindern reist, hat sicherlich oft ähnliche Prioritäten wie ich. Lecker essen: JA. Durch die Stadt hetzen um einen speziellen Spot zu finden: NEIN. Wir neigen dazu, spontan irgendwo eine
Kleinigkeit zu essen, was uns meist auch zufriedenstellend gelingt. Unsere späte Ankunft in Berlin trieb uns nach dem Check In im MEININGER Hotel noch einmal auf die Straße um zu Abend zu essen. An der Oranieburgerstraße bzw in Berlin Mitte ist die Auswahl nun wirklich riesengroß. Aber ich war auf der Suche nach einem kleinen, gemütlichen Laden. Und so stolperten wir, direkt um die Ecke vom MEININGER Hotel, vor ‚Pizza Peppino‘. Was soll ich sagen, 2 der insgesamt 3 Abende aßen wir hier. Die Pizza war unglaublich lecker. Die Atmosphäre auch mit Kind und für Kinder entspannt. Getränke nimmt man sich einfach aus dem Kühlschrank und die Pizza ist genial. Solltet ihr also einmal hier übernachten, habt den kleinen Italiener im Kopf, der auch noch zu später Stunde leckeres Essen serviert.
Weitere Informationen:
http://pizzapeppino.de/

Hier finet ihr mehr Unterkünfte in Berlin.

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