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Immer schön FESCH! Der FESCH’MARKT im Detail

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Nächster Termin: FESCH’MARKT #12, 17.-19. Juni

Specials: Open Air Kino am Freitag, FÊTE’FESCH am Samstag

Location: Ottakringer Brauerei

 

An der Theke kann es schon mal Schlangen geben, vor einer Brauerei ist das eher ungewöhnlich. In Wien kommt es aber mindestens zweimal im Jahr vor, und verantwortlich dafür ist das FESCH’MARKT-Veranstaltungsteam, das sich diesen außergewöhnlichen Ort für eines der angesagtesten Events der Stadt ausgesucht hat.

 

Vor ein paar Jahren traf sich Katrin Hofman, frisch heimgekehrt von einem Trip nach New York, mit ihrer Freundin Barbara Daxböck auf ein Glas Wein. Katrin erzählte von den tollen Kreativmärkten in New York und beiden wurde schnell klar, dass Wien genau so etwas noch fehlte. Nach dem zweiten Glas war aus der Idee schon ein Geschäftsplan geworden, auf den bald darauf das erste erfolgreiche Event und immer neue Ideen folgten.

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Der FESCH’MARKT (“fesch” heißt in Österreichisch so viel wie “stylish”) findet zweimal im Jahr in der Ottakringer Brauerei in Wien statt. Das alte Brauereigebäude bildet die perfekte Kulisse, vor der Österreichs junge Kreative dem interessierten Publikum Kunst, Handwerk, Food, Möbel, Kids Design, Bikes & Boards und viele andere Produkte wie z. B. maßgefertigte Ski präsentieren können.

 

Vor meinem letzten Besuch vor einigen Monaten bin ich tatsächlich aufgeregt wie ein Kind, das nach Disneyland kommt. Schnell durch den Eingang (der Eintritt kostet €4) und schon stehe ich mitten im Paradies. Der köstliche Duft aus den Food Trucks und Zelten im Hof ist wirklich verlockend, aber zuerst muss ich mir den Markt selbst ansehen.

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Auf jedem FESCH’MARKT bieten mehr als 200 nationale und internationale Aussteller ihre Produkte an. Ausstellen dürfen nur kleine Unternehmen, die etwas wirklich Besonderes im Repertoire haben. Der Auswahlprozess ist streng. Die verschiedenen Etagen des Gebäudes sind voll mit den unterschiedlichsten Waren, Menschen, DJs und guten Vibes, und es dauert eine Weile, bis man alles gesehen hat. Ich kaufe mir ein süßes Lederhalsband, lasse mir ein Abziehbild-Tattoo mit Schneeflocken verpassen und denke ernsthaft über die Anschaffung eines aufsteckbaren Sitzpolsters für Bierkisten nach, das von der Firma Bierpolsterei angeboten wird.

 

Und als ich schon denke, das war’s, entdecke ich eine weitere Etage, die allein den kulinarischen Schätzen gewidmet ist, hauptsächlich regional angebaute Köstlichkeiten in den tollsten Verpackungen, die von Erzeugern und Produzenten aus der Gegend angeboten werden. So schön war Senf noch nie, und ich kann mich nicht erinnern, wann mich das letzte Mal Pfefferkörner so begeistert haben. Der Trend zurück zu den Wurzeln und den einfachen Dingen im Leben ist definitiv ein Vibe, den der FESCH’MARKT erfolgreich aufgenommen hat.

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Mit vollen Taschen gönne ich mir dann im Erdgeschoss einen köstlichen Hot Dog mit Guacamole, Bacon und karamellisierten Zwiebeln. Zeit zum Entspannen und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Aber nicht für lange, denn später am Abend steht noch die FÊTE’FESCH Party an, und die will ich auf keinen Fall verpassen. Schließlich habe ich extra ein neues Outfit gekauft und das will raus und feiern, tanzen und einfach fesch sein!

 

 

Interview mit Katrin Hofman, Gründerin des FESCH’MARKT

 

 

Was können wir vom nächsten FESCH’MARKT in Wien im Juni Neues erwarten?

In unserer Delikatessen-Abteilung liegt der Fokus dieses Mal auf Spirituosen. Und natürlich werden wir wieder viele nationale und internationale Aussteller da haben.

 

Hast du Tipps für Besucher, die zum ersten Mal kommen?

Bringt genug Geld mit und lasst euren Nachbarn auf den Hund aufpassen.

 

Gibt es einen Moment, den du an deinem Job am meisten liebst?

Ja: Wenn das Event am ersten Tag um 14 Uhr eröffnet wird und sich das Chaos der Vorbereitungen langsam beruhigt. Alle haben ihren Platz gefunden und alle Probleme sind gelöst. Ab 15 Uhr läuft alles nach Plan und man hat das Gefühl, ein Puzzle mit 5000 Teilen erfolgreich gelöst zu haben. Dann können meine Mitgründerin und Kollegin Barbara und ich uns einen Kaffee gönnen. Darauf freue ich mich immer sehr.

 

Worin sind die Wiener besonders gut?

Im Granteln. Was mir an den Wienern gefällt, ist dass sie einerseits das Leben lieben, andererseits aber nie so richtig zufrieden sind. Ich finde die Wiener ziemlich entspannt, sie genießen das Leben bei einer Tasse Kaffee und ihrer geliebten Zeitung. Und sie lieben ihre Stadt, auch wenn sie sich ständig darüber beklagen.

 

Was sind deiner Ansicht nach die schönsten Orte in Wien?

Im Herbst gehe ich gern auf dem Sankt Marxer Friedhof spazieren, im Winter in Steinhof. Im Frühling ist der Böhmische Prater wunderschön, und im Sommer geht’s häufig nach Bad Neuwaldegg.

 

Hast du einen Geheimtipp für diejenigen, die etwas absolut authentisch Wienerisches erleben möchten?

Ich liebe die Konditorei SÜWAG im 15. Bezirk. In dem kleinen Laden mit eigener Produktion nebenan kann man tolle Torten-Dekorationen kaufen. Da trifft man die echten Wiener.

 

 

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