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Interview Little Dragon

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Die vier Schweden von Little Dragon sind in der Musikwelt längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sängerin Yukimi Nagano, Schlagzeuger Erik Bodin und Bassist Fredrik Wallin sind seit der High School befreundet. Nachdem die drei in verschiedenen anderen Formationen mitgewirkt haben, wurde Keyboarder Håkan Wirenstrand gesucht und gefunden und dem gemeinsamen Projekt der Name Little Dragon verpasst. Die Band, die mit einem gekonnten Mix aus R&B, New Wave, Electronica und Experimental Pop aufwartet, hat in diesem Jahr ihr viertes Album „Nabuma Rubberband“ veröffentlicht. Little Dragon sind zum Zeitpunkt des Interviews auf Tour in Amerika. Schlagzeuger Erik nimmt sich trotzdem Zeit für ein paar Fragen.

CD-Cover

 

Ihr seid gerade auf Tour: Was braucht es, damit Ihr Euch auch in einer fremden Stadt wie zuhause fühlt?
Erik: Dank Skype und FaceTime bleibe ich mit meinen Leuten zuhause in Kontakt. Außerdem hilft mir ein tägliches Workout dabei eine Routine zu behalten, egal wo ich bin.

Was darf in Deinem Koffer auf keinen Fall fehlen und warum?
Erik (lacht): Sportklamotten, damit ich mein Workout machen kann.

Bringst Du von unterwegs Souvenirs mit und wenn ja, was gibt es in Deiner Sammlung?
Erik: Ich bringe immer Kühlschrankmagneten mit und Spielzeug für die Kinder. Gerade habe ich eine Dora Puppe in Mexiko gekauft.

Was macht mehr Spaß: Auf Tour zu sein oder Zeit im Studio zu haben?
Erik: Keins von beiden würde ohne das andere Spaß machen. Um auf Tour gehen zu können, benötigt man Songs. Auf der Tour stellt man dann fest, ob sie dem Publikum gefallen.

Welche Künstler hörst Du gerade gerne?
Erik: Oliver, Jimi Hendrix, Wax, MD2 und Eddie Harris.

Vier gemeinsame Alben, war die Arbeit entspannter als bei den Vorgängern oder wächst der Druck von Album zu Album?
Erik: Es war recht entspannt muss ich sagen. Wir haben im Laufe der Jahre gelernt, wie man den Druck in Kreativität umwandelt. Außerdem hatten wir uns keine Frist gesetzt, das hat sehr geholfen!

Für den Song „Klapp Klapp“ habt Ihr Euch eine Telefonaktion ausgedacht. Was hatte es damit auf sich?
Erik: Ja, die Idee stammt ursprünglich aus der amerikanischen Hip-Hop-Szene der 80er/90er Jahre. Leute konnten uns ihre Telefonnummer schicken und bekamen dann einen Anruf, bei dem ihnen „Klapp Klapp“ vorgespielt wurde. Unsere Fans fanden die Aktion super!!

In dem Video zu „Paris“ fahrt ihr in einem alten VW-Bus durch die Gegend, ist das die Form von Urlaub, Die Dir Spaß machen könnte?
Erik: Meinen perfekten Urlaub verbringe ich – den ganzen Tag nur in Badehosen – an der schwedischen Westküste. Außerdem muss unbedingt ein Grill – und auf keinen Fall eine Uhr – in der Nähe sein.

 

PHOTOS     MARCO VAN RIJT

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