Leben wie die Römer: Insidertipps aus der ewigen Stadt – Rom

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Insidertipps aus der ewigen Stadt – Rom

Auf dem Campo de‘ Fiori das bunte Treiben beobachten, über den Dächern Romas ein Panino essen und die Abendstunden in Trastevere genießen.

Mit diesen Tipps erlebst Du den Zauber der ewigen Stadt abseits der Touristenpfade.

Wir beginnen den Tag auf dem Campo de‘ Fiori. Nach einem leckeren Frühstück in unserem Hotel in Rom nehmen wir die Bus Linie 64 und steigen am Corso Vittorio Emanuele II aus. Durch die Via de‘ Baullari geht es nun zu dem früheren Blumenmarkt. Hier sind bereits die Stände aufgebaut und die Souvenirverkäufer feilschen mit den ersten Kunden des Tages um die Preise. Am Rand des Brunnens sitzend, verweilen wir einen Moment und beobachteten das bunte Markttreiben.

 

Bevor wir uns von der turbulenten Szenerie losreißen und aufbrechen, kaufen wir uns in der Bäckerei Forno Campo de ‚Fiori noch belegte Panini für die Mittagszeit. Die Pizzen und Backwaren werden in der kleinen Bäckerei an der Ecke des Campo frisch zubereitet und die Preise sind für römische Verhältnisse unschlagbar.

Durch die Via del Pellegrino schlendern wir ostwärts und vergessen dabei nicht einen Blick in den bezaubernden Innenhof zu werfen. Im Zickzack geht es weiter bis wir die Via Coronari erreicht haben. Auf dem Weg dorthin, machen wir Halt in Delikatessengeschäften und Antiquariaten. Nun ist es vielleicht sogar schon Zeit für ein Eis, das wir in der legendären Gelateria del Teatro verspeisen. Mein ehemaliger italienisch Lehrer, der mich unterrichtete als ich eine Zeit lang in Rom gelebt habe, gab mir den Tipp. Denn die kleine Eisdiele liegt etwas versteck.

 

Die Schlange vor der Eisdiele verrät, dass die Gelateria del Teatro längst kein Geheimtipp mehr ist. Das Eis ist trotzdem sensationell lecker und mit einer großzügigen Spachtel voll Schoko und Pistazie in der Waffel lässt es sich noch herrlicher durch die Gassen Roms schlendern. In welche der kleinen Straßen wir einbiegen ist dabei vollkommen gleich. Denn in Rom schmiegt sich ein bezauberndes Gässchen an das nächste. Hauptsache ist, wir kommen – passend für die Mittagspause – an unserem Ziel, dem Giardino Degli Aranci (Orangengarten) an.

 

Schon bevor wir den Park betreten, nehmen wir den wunderbaren Duft der Orangenbäume wahr. Vom Hügel Aventin genießen wir die Aussicht auf Rom, bevor wir uns ein lauschiges Plätzchen suchen, um uns das mitgebrachte Mittagsessen vom Forno Campo de ‚Fiori schmecken zu lassen. Gerade in den heißen Monaten flüchten die Römer in den Mittagsstunden in eine der schönen und schattigen Grünanlagen der Stadt.

Den Abend lassen wir in Trastevere ausklingen. Der Stadtteil jenseits des Tibers gilt als das Künstlerviertel und ist, mit seinen entzückenden Hinterhöfen und den charmanten Plätzen, mein liebster Ort Roms. Auf dem Piazza Santa Maria spielt sich das bunte Nachtleben vieler Römer aller Genrationen ab. Gleich hinter dem Platz lassen wir uns in der Pizzeria Ivo a Trastevere (Reservierung empfehlenswert) ein traditionell römisches Gericht kredenzen: Pasta Cacio e Pepe. Und ein Bissen genügt um anzukommen, im Dolce Vita.

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