MEININGER Hotels

Mein persönlicher Südafrika-Guide mit Highlights und meinen Lieblingsadressen

This post is also available in: Englisch

Nach meinem ersten Südafrika Besuch hab ich folgende Zeilen geschrieben:

„Ein Land aus dem jeder Reisende begeistert zurückkehrt, jederzeit wieder hinführe und aus dem euphorischen Schwärmen nicht mehr herauskommt. Bei mir geht es sogar soweit, dass ich übersiedeln würde.“

Nach meiner zweiten Reise durch Südafrika, beinahe vier Jahre später, unterschreibe ich meine eigenen Zeilen wieder. Spektakuläre, abwechslungsreiche Landschaften, endlose Strände, außergewöhnliche Safari-Erlebnisse, freundliche und offene Menschen mit einem Sinn für gute Küche, das alles findet man im südlichsten Land des afrikanischen Kontinents. Nach guten fünf Wochen vor Ort hab ich mal meine Highlights und Lieblingsadressen für euch zusammengefasst.

Starten wir mit zwei wundervollen und gänzlich unterschiedlichen Routen:

1. Die Klassische

https://goo.gl/maps/AsvpZ9DU5eN2

 

Highlights:

Safari durch den Krüger-Nationalpark. Wir haben in Zelten in einem nicht umzäunten Camp einwenig außerhalb des Krügers geschlafen. Durstige Äffchen, Löwengebrüll und zahlreiche bunte Käfer vertreiben einem die Zeit bis zum Abendbrot.

Das Aufstehen ist hart, Weckzeit 4.30 Uhr (das war sogar noch human, andere werden um 3.30 Uhr aus dem Schlaf gerissen). Dann geht’s los: Tiere gucken ohne Ende!

Wir haben nicht nur die berühmten Big Five gesehen, sondern auch noch Krokodile, Nilpferde, Hyänen, Schakale, herabstürzende Geier, Greifvögel, Blueball-Monkeys, eine Black-Mamba, einen brütenden Strauß, Nashornvögel … von Zebras, Gnus, Giraffen und Impalas ganz zu schweigen.
Hermanus und der Walschreier. Dort kann man Wale vom Land aus sehen. Wenn dumpfe Töne eines Kelphorns in der Stadt ertönen, ist klar: Die Wale sind da. Zwischen Juni und Dezember ist der Walschreier, der einzige auf der ganzen Welt, in Hermanus unterwegs und erleichtert den Touristen die Walbeobachtung.

 

Die Wanderung auf den Tafelberg in Kapstadt. Belohnt wird man mit einer der schönsten Aussichten ganz Südafrikas (mega Fotospot!) und am besten genießt man den Sonnenuntergang mit einer Flasche Pinotage dort oben.

Blick-auf-Kapstadt-vom-Tafelberg c_MariannaHillmer

2. Ein wenig off-the-path

https://goo.gl/maps/LXfPi6S23w42
Highlights:

Der Golden Gate Highland Nationalpark. Bei Abendsonne die malerische Felslandschaft des Parks durchwandern, die in einem intensiven orange leuchtet (wunderschöne Fotomotive!).

 

Sani Pass. Entweder Lesotho durchqueren oder von südafrikanischer Seite rauf fahren. Belohnt wird man mit einem spektakulären Ausblick auf 2874 m Höhe und der schönsten Abfahrt Südafrikas auf und durch die Drakensberge.

Richtung Drakensberge von Suedafrika aus c Marianna Hillmer

Campen und der 4×4 Treck im Amatigulu Nature Reserve. Es gibt nur fünf Stellplätze, jeder versteckt in einer Dschungel ähnlichen Landschaft, einige haben direkten Blick auf das Meer. Wer mit Allradantrieb unterwegs ist sollte den 4×4 Treck durch das Reservat erkunden, am besten frühmorgens, dann hat man den Park, die Zebras, Affen und Giraffen ganz für sich. Keine Angst, es gibt keine Wildkatzen.

 

Die Elephant Coast. Hat die schönsten Strände Südafrikas zu bieten. Ob bei Cape Vidal oder Kosi Bay, man hat kilometerlange Sandstrände für sich allein.

Garden Route c_Marianna Hillmer

 

Must-Visit Cafés & Restaurants in Südafrika:

 

Johannesburg:

Salvationcafe, 44 Stanley Avenue, im 44 Stanley Complex.

Altes renoviertes Lagerhausgelände mit Galerien, Läden und Restaurants. Probiert die Burger mit Avocado, Tomaten-Relish, Bacon, dazu Süßkartoffel-Pommes

 

The Attic, 24 4th Avenue in Parkhurst.
Unglaubliche Kombination europäischer Küche mit einheimischen Gewürzen, lokalem Gemüse und Früchten, und der dreiste Mix aus süß und salzig machen süchtig.

 

 

Turn ‘n Tender, Parktown Quarter, 3rd/7th Avenue.

Nix für Vegetarier, hier gibt es Steaks zu guten Preisen.

Johannesburg Skyline c Marianna Hillmer

Port Elizabeth:

Vergesst den Marine Drive, da gibt’s außer Touristenlokalen nicht so viel mehr zu holen. In Richmond Hill tummeln sich viele kleine äußerst hübsche Cafés und Restaurants.
Vovo Telo, Corner of Raleigh and Irvine Street, Richmond Hill.

 

Deli Street Café, Stanley Street on Bain Centre, Richmond Hill.

 

Plettenberg:

Lookout, Lookout Rocks.
Fangfrische Austern und Meeresfrüchte.

 

Kapstadt:

Nelsons Eye, 9 Hofstraat.
Für die besten Straußensteaks der Stadt!

 

Lolas Cafe, 228 Longstreet.
Leckeres Frühstück! Mein Favorit: French-Toast mit Bacon, Bananen und Ahornsirup oder Mais-Fritters mit Rauke, Kräuterfrischkäse, Bacon, gebratenen Tomaten und Pesto.

 

On the Road:

Der Riesen-Muffin Poppyseed & Lemon von Mugg & Bean oder den Avocado Chickenburger bei Steers und für zwischendurch Biltong, getrocknete Früchte wie Mango und Guave einkaufen.

 

 

Hilfreichen Links und Tipps zur Vorbereitung der Reise:

 

Als bester Reiseführer hat sich das wundervolle Buch von Derryn Campbell “AWESOME SOUTH AFRICA” erwiesen. Die ominösen Handzeichen für Minibusse, Rezepte für leckeres südafrikanisches Essen, typische südafrikanische Cocktails, die kultigsten Kneipen des Landes, die besten Youtube-Videos aus dem Krüger-Nationalpark, geschichtliche Fakten, Flora& Fauna und noch vieles mehr werden wunderbar illustriert, unterhaltsam und verständlich erklärt.

 

Für die Unterkunftssuche (Backpacker) ist der kostenlos erhältliche Coast to Coast-Guide super (liegt in jedem Hostel vor Ort aus)!

 

Vor Ort am besten die aktuelle Ausgabe von Eat&Out (http://www.eatout.co.za/) besorgen. Bietet Restaurantempfehlungen für das ganze Land, von äthiopisch über italienisch und natürlich südafrikanisch, mit Preisangaben, Adressen, Kurzkritiken und zuverlässigen Öffnungszeiten.

 

Fortbewegung: Auf der klassischen Route fährt der Baz Bus (http://www.bazbus.com/). Ein Hop-on Hop-off Service Bus, der dich sogar bei vielen Hostels direkt abholt bzw. absetzt.

Oder ihr mietet euch ein 4×4 Dachzeltauto z.B. über KEA Camper, um eure Stopps selbst bestimmen zu können.

  • Share on:
geschrieben von / written by

Schreibe den ersten Kommentar

Es besteht für Sie die Möglichkeit, Kommentare zu unseren Blogbeiträgen zu verfassen. Dazu erfassen wir Ihren Namen, der zu Ihrem Kommentar angezeigt wird. Optional können Sie auch ein Foto hochladen. Wenn Sie anonym posten wollen, können Sie in Pseudonym verwenden. Zudem wird ihre IP- und E-Mail-Adresse erfasst bzw. abgefragt. Die Speicherung der IP- und E-Mail-Adresse ist erforderlich, um uns in Fällen einer möglichen Veröffentlichung rechtswidriger Inhalte gegen Haftungsansprüche verteidigen zu können. Ihre E-Mail-Adresse benötigen wir darüber hinaus für den Fall, um mit Ihnen in Kontakt zu treten, falls Dritte Ihren Kommentar als rechtswidrig beanstanden sollten. Zudem werden die IP- und E-Mail-Adresse gespeichert, um Spam zu vermeiden. Rechtsgrundlagen hierfür sind Art. 6 Abs.1 S.1 lit. b und f DSGVO.

Möchten Sie, dass wir einen Ihrer veröffentlichten Kommentare oder Ihr Foto löschen, setzen Sie sich mit unserem Datenschutzbeauftragten in Kontakt.