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Osmanische Nostalgie: Istanbuls großer Basar

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In den vergangenen Jahren wurde Istanbul eine der beliebtesten Reisemetropolen. Jede Woche öffnen neue stylische Restaurants, schicke Clubs, trendige Boutiquen und riesige Einkaufszentren ihre Türen für die urbanen Besucher. Zur gleichen Zeit finden osmanische Dinge ihren Weg zurück in die türkische Gesellschaft. Geschäfte, Restaurants und Hotels tragen Namen aus einer Zeit als Istanbul noch Konstantinopel genannt wurde. Gerichte, die einst Sultanen serviert wurden, werden nun unter Feinschmeckern beliebt.

Um ein Gefühl für diese Zeit zu bekommen, musst du nur den größten und ältesten Shoppingtempel Istanbuls besichtigen, den großen Basar oder Kapalıçarşı. Er wurde von Sultan Mehmet II in der Mitte des 15. Jahrhunderts gegründet. Die 3.500 Geschäfte, die sich in den 50 Straßen des Marktes befinden, bieten eine wunderschöne Auswahl an Schmuck, Kleidung, Messing, Keramik und Souvenirs mit osmanischen Designs und Farben. Originale Stücke, wie feine Seidenkaftans, Satinkleidung, die mit Goldfäden oder kunstvoll gearbeiteten Metallen verziert sind, sind selten und zu teuren Schätzen geworden.

 

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Ein Besuch auf dem großen Basar ist wie eine Zeitreise zurück ins osmanische Reich. Spazier durch die kleinen Gassen und laufe die versteckten Stufen hoch und runter. Lass Dich von der unglaublichen Pracht des vielen Goldschmucks der Geschäfte überwältigen und natürlich auch von der Freundlichkeit der Menschen. Sei nicht so schüchtern und nehme eine Einladung zu einem Glas Tee oder einem Gespräch mit den Verkäufern an. Nimm Dir die Zeit den Verkäufern im Gedränge der Straßen bis hin zum Brunnen und den Höfen zuzusehen. Entdecke Werkstätten über den Dächern des Basars und lausche dem Ruf des Gebets durch die großen Flure der historischen Gebäude!

 

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Dinge, die man in Istanbuls Basarviertel nicht verpassen darf

Kauf ein buntes Baumwollhandtuch oder ein Original Hamam Handtuch. Zusammen mit einer Messingschüssel und einer Olivenseife hat man das perfekte Geschenk. Du findest eine große Auswahl an Badetüchern bei Eğin Tekstil in der Yağlikçılar Caddesi 1.

Erklimme die abbröckelnden Stufen des Büyük Yeni Han, der im 17. Jahrhundert direkt vor dem großen Basar gebaut wurde. Öffne eine der Türen entlang der alten Passagen und beobachte Silberschmiede, Polierer oder feine Metallarbeiter bei ihrer Arbeit. Hier scheint sich seit den osmanischen Zeiten nichts geändert zu haben.

 

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Es lohnt sich vor dem Fenster von Kurukahveci Mehmet Efendi in der Tahmis Sokak 66 in Eminönü zu warten, direkt gegenüber des Eingangs des Gewürzbasars. Du wirst mit frisch gerösteten Kaffeebohnen, türkischen Kaffee oder starkem dunklen Espresso belohnt. Dieses Unternehmen hat die Kaffeeröstung seit dem späten 18. Jahrhundert perfektioniert.

 

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Wenn Du auf dem großen Basar bist, nimm Dir Zeit um etwas von dem leckeren Essen in einem der vielen Restaurants, die versteckt in kleinen Passagen und Hinterhöfen liegen, zu probieren. Gehe ins Pedaliza Restaurant in der Cebeci Han 55 direkt an der Yağlikçılar Caddesi. Dort findest Du Shop-Besitzer und Verkäufer, die dort zu Mittag essen.

 

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Bist Du gelangweilt von den klassischen türkischen Teppichen? Dann schaue Dir die handgewebten Kilims in Dhoku an, die modernes Design mit wunderschönen Farben verbinden.

 

FOTOS : LAURA SALM-REIFFERSCHEIDT, MORITZ STIPSICZ, ISTOCKPHOTO.COM/OUTSIDERZONE, SHUTTERSTOCK/WITHGOD

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