Wanderpackliste mit Tipps und Tricks

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Schuhe

These Boots Are Made For Walkin’…

Bei der Frage, wie ein perfekter Wanderschuh aussehen muss scheiden sich die Geister. Manche meinen er muss auf jeden Fall über die Knöchel gehen, andere bevorzugen es luftiger und leichter. Am allerwichtigsten ist jedoch, dass – egal welcher Schuh es nun wird – er bereits eingegangen ist, bevor man damit für mehrere Stunden in die Berge startet. Blasen verderben nämlich ganz schnell die Wanderfreude.

Appenzell

©Lea Hajner

 

Rucksack

Ein guter Rucksack hat ein Belüftungssystem und ist regendicht, wer sich da bei seinem nicht so sicher ist, packt einfach einen Müllsack für den Notfall ein worin man alles im Rucksack verstauen kann. Tipp: Mit coolen Badges zum Aufnähen lassen sich Rucksäcke noch verschönern!

 

Wasserflasche

Das erste was ich in jeden Wanderrucksack stecke ist eine mind. 1 Liter große Wasserflasche. Wer weiß wo Quellen und Hütten am Weg liegen, kann die Füllmenge anpassen, im Zweifelsfall schadet es nie etwas mehr mitzutragen als notwendig. Kaum etwas ist furchtbarer als Durst in den Bergen.

 

Regenjacke

In den Bergen kann das Wetter unglaublich schnell umschlagen und auch Wind zieht rasch auf. Da ist eine Regenjacke ein wahrer Lebensretter und gehört daher auch bei Sonnenschein in jeden Wanderrucksack. Das ist zwar manchmal mühsam, aber wichtig!

 

Wechsel-Kleidung T-Shirt und über Nacht Socken

Wer verschwitzt am Gipfel sitzt, verkühlt sich schnell in der frischen Bergluft. Abhilfe schafft ein funktionales Wechsel-Shirt. Für längere Wanderungen und Hüttenübernachtungen empfiehlt es sich auch noch ein paar warme Socken mitzunehmen (Ladies, wer schnell kalte Füße bekommt, dieser Tipp ist besonders für euch gedacht! Merino ist zB ein tolles wärmendes Material)

 

Die warme Schicht

Bei Regen und Wind kühlt der Körper schnell aus, eine warme Schicht hilft: zB ein wärmendes Fleece oder eine dünne Daunenjacke. Günstiger als Daune und weniger Nässe empfindlich: PrimaLoft.

 

Accessoires: Mütze, Schal, Stirnband

Nehmen kaum Platz ein im Rucksack und sind nützlich als Wärmeschutz bei Regen und Wind.

Die Autorin hier im Karwendel am Klettersteig unterwegs

©Lea Hajner

 

Taschenmesser

Ob zum Aufschneiden eines Apfels oder für spontane McGyver Abenteuer, ein kleines Taschenmesser sollte immer dabei sein.

 

Nützliches Kleinzeugs

Sonnenbrille, Sonnenschutz, Sonnencreme

Müllsack, Wanderkarte, , Mini-Handtuch, Feuerzeug

 

Handy – mit vollem Akku und Notfallsnummern

In Europa gibt es den internationalen Notruf 112, den sollte jedes Kind kennen und der ist übrigens auch bei nicht-entsperrten Handys wählbar. Ein voller Akku versteht sich von selbst. Tipp: mobilen Datentransfer ausschalten, das spart Akku und während dem Wandern braucht man die Funktion ohnehin nicht.

 

Notfalls-Kit und Erste Hilfe

Meiner persönlichen Erfahrung nach möchte ich noch folgende Kleinigkeiten empfehlen in eine kleine Tasche zu packen: Kugelschreiber, Papier, Handy, Lippenpflege,  Deo, Rettungsdecke, Erste Hilfe Set mit Verbandmaterial, Schmerzmittel & Pflaster und spezielle Blasenpflaster. Hier muss schlussendlich jeder selbst wissen was er braucht, diese Dinge haben sich für mich immer bewährt.

 

Müsliriegel, Obst

Ich nenne es den Balisto-Break. Der Moment wo ich merke: ich mag nicht mehr.

Natürlich mag ich schon noch, aber mein Körper braucht dringend Energie. Da kommt ein Müsliriegel genau richtig und erspart mir und meiner Begleitung viel Grant und Ärger.

 

Bargeld

Kreditkartenzahlung oder gar Bankomatkarten werden auf den wenigsten Hütten angenommen. Hie und da ergibt sich auch die Möglichkeit am Wegrand frische Produkte direkt bei den Sennern zu kaufen!

Auch beim Wandern kann man Shoppen

©Lea Hajner

 

Special: Hüttennächte

Die meisten Hütten verlangen, dass man selbst einen dünnen Hüttenschlafsack mitbringt. Ein altes, zusammengenähtes Leintuch reicht notfalls auch.

Auf den klassischen Berghütten lässt man seine Schuhe in einem geheizten Schuhraum und schlüpft in Hausschuhe. Das hat den Vorteil, dass die Schlafräume sauber bleiben und die Schuhe über Nacht trocknen (nach dem Schuhraum am morgen schätzt man die frische Bergluft gleich noch mehr!).

 

Ich finde Crocs oder ähnliche Schuhe ideal weil sie leicht sind, man auch in die Dusche damit gehen kann und auf flachen Strecken kann man sie auch mal als Zweitschuh tragen.

 

In Matratzenlagern hat sich eine Stirnlampe immer bewährt, ebenso für Early Birds, die noch vor Sonnenaufgang schon zum nächsten Gipfel aufbrechen. Zahnbürste und Pasta sind die Klassiker, die man gern vergisst. Wirklich nicht vergessen sollte man auf Ohrenstöpsel, vor allem in Matratzenlagern. (Reine Damenzimmer haben hier durchaus Vorteile…)

 

Kamera

Last but not least…

Hier gilt das gleiche wie beim Handy: vorher checken ob die Akkus vollgeladen sind und die Speicherkarte leer ist. Dann steht der nächsten Wanderung nichts mehr im Wege!

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1 Comment

  • Antworten November 22, 2016

    solar34

    Wandern in Österreich und der Schweiz ist der Wahnsinn! Ich liebe Wanderferien in Tirol und war auch einmal im Berner Oberland, dort war es auch toll. Dazwischen mal einen Tag entspannen, Hallenbad, Spa, was man so findet, und wieder ab in die Natur. So müssen Urlaube sein!

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