Daniela und MEININGER Hotels gehören einfach zusammen. Als Regional Director ist sie heute fĂŒr unsere sechs Berliner Hotels und einem Team mit rund 200 Mitarbeitenden verantwortlich, begonnen hat sie vor ĂŒber 20 Jahren an der Rezeption. Von Anfang an dabei, ist sie mit MEININGER mitgewachsen und noch immer von der Unternehmenskultur ĂŒberzeugt. Im Interview erzĂ€hlt sie von ihrem Karriereweg, der Entwicklung, die sie selbst und MEININGER gemacht haben, und gibt wertvolle RatschlĂ€ge fĂŒr alle, die in der Hospitality durchstarten wollen.

Welchen Traumberuf hattest du als Kind und wann ist dein Interesse an der Hotel- bzw. Hospitality-Branche entstanden?
Als Kind wollte ich eigentlich zur Polizei, doch damals war das ohne deutsche StaatsbĂŒrgerschaft nicht möglich. Meine Eltern stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien, und ich hatte zu dieser Zeit nur einen bosnischen Pass. Da ich aber schon immer ein Mensch war, der gerne auf andere zugeht und den Austausch liebt, habe ich mich fĂŒr die Hotellerie entschieden. Ein Praktikum hat mir dann gezeigt, wie lebendig und vielfĂ€ltig diese Branche ist, und hat meine Begeisterung fĂŒr die Hospitality-Welt geweckt.
Wie hat deine Reise bei MEININGER Hotels begonnen und was hat dich ursprĂŒnglich ins Unternehmen gebracht?
Meine Reise hat hier 2001 begonnen, nachdem ich bereits einige Jahre zuvor wĂ€hrend eines Praktikums einen der GrĂŒnder kennengelernt hatte. Anfangs lehnte ich ein Jobangebot noch ab, weil ich mir die Hostel-Welt nicht vorstellen konnte. Doch ein Jahr spĂ€ter ĂŒberzeugte mich die klare Vision der GrĂŒnder: ein innovatives Konzept, das ganz Europa erobern sollte und unterschiedlichste GĂ€stegruppen anspricht. Genau diese Mischung aus Mut, Idee und Zukunftsplan hat mich damals begeistert. Und hĂ€lt mich bis heute bei MEININGER.
Erinnerst du dich noch an deinen ersten Tag oder deine ersten EindrĂŒcke? Wie war MEININGER damals?
Mein erster Eindruck war, dass hier Menschen arbeiten, die etwas bewegen wollen. Es war noch alles recht einfach organisiert, aber voller Energie und Vision. Ich habe schnell gemerkt, dass ich hier genau richtig bin.
Wie hat sich MEININGER seitdem verÀndert und was ist eine Sache, die immer gleichgeblieben ist?
MEININGER hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, von einem kleinen Hostel zu einer internationalen Hotelgruppe mit vielen neuen Standorten und immer mehr ProfessionalitĂ€t. Was sich jedoch nicht verĂ€ndert hat, ist unsere besondere Unternehmenskultur: die familiĂ€re AtmosphĂ€re, der respektvolle Umgang miteinander und die Offenheit fĂŒr neue Ideen. DiversitĂ€t, Teamarbeit und flache Hierarchien prĂ€gen uns von Anfang an, und genau diese Werte prĂ€gen MEININGER auch weiterhin.
Kannst du uns durch die verschiedenen Rollen fĂŒhren, die du im Laufe der Jahre ĂŒbernommen hast?
Ich bin bei MEININGER praktisch âgroĂ gewordenâ und habe ganz klassisch zunĂ€chst Aufgaben in der KĂŒche, der Zimmerreinigung und an der Rezeption ĂŒbernommen. Danach stieg ich zur Hotelmanagerin auf und begleitete sowohl Hoteleröffnungen als auch SchlieĂungen. 2010 wurde ich zur Regional Managerin befördert und bin heute verantwortlich fĂŒr unsere sechs Berliner Hotels mit insgesamt 1.136 Zimmern, 3.592 Betten und rund 200 Mitarbeitenden.
Was genau machst du in deiner aktuellen Position als Regional Director?
In meiner Rolle als Regional Director kĂŒmmere ich mich darum, dass unsere sechs Berliner MEININGER Hotels erfolgreich laufenâfachlich, wie wirtschaftlich und menschlich. Ich unterstĂŒtze meine Teams, treffe wichtige Entscheidungen, begleite die persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden und sorge dafĂŒr, dass sich sowohl unsere GĂ€ste als auch Kolleg:innen wohlfĂŒhlen. Im Grunde bin ich dafĂŒr da, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen alle erfolgreich mit Herz, Klarheit und Teamgeist arbeiten können.

Gibt es eine Erinnerung oder ein besonderes Ereignis aus deiner Zeit hier, die/das dir ein LĂ€cheln ins Gesicht zaubert?
Eine meiner liebsten Erinnerungen ist die Hoteleröffnung 2004 in MĂŒnchen. Damals durfte das gesamte Teamâvon Housekeeping ĂŒber KĂŒche bis Rezeptionâanreisen und gemeinsam im neuen Hotel ĂŒbernachten. Wir waren zu zwölft in einem Mehrbettzimmer, das war fast wie auf Klassenfahrt. Diese besonderen Momente, dieses âWir-GefĂŒhlâ, zaubern mir immer noch ein LĂ€cheln ins Gesicht.
Du bist MEININGERs dienstĂ€lteste Mitarbeiterin. Was hat dich ĂŒber 20 Jahre lang hier gehalten?
MEININGER hat sich im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt, ist gewachsen, professionalisiert und stĂ€rker zentralisiert. Viele Prozesse laufen heute anders, da zentrale Bereiche wie HR, Finance oder Sales vom Head Office gesteuert werden. FĂŒr mich bedeutete das, Verantwortung zu delegieren und mich in neuen Strukturen zurechtzufinden.
Trotz aller VerĂ€nderungen ist das Wesentliche unverĂ€ndert geblieben: unsere Unternehmenskultur. Die Kombination aus Vertrauen, Offenheit, Teamgeist und echter FĂŒhrungsverantwortung hat mich immer im Unternehmen gehalten. Bei MEININGER kann man sich einbringen, Ideen umsetzen, Herausforderungen lösen und wirklich etwas bewegen. Genau das macht fĂŒr mich den Unterschied. Deswegen bin ich seit ĂŒber 20 Jahren immer noch hier.
Beschreibe MEININGER Hotels in drei Worten.
Herzlich, bodenstÀndig und vielfÀltig.
Mit wem im Unternehmen wĂŒrdest du gerne mal Rollen tauschen und warum?
Wenn ich die Rolle tauschen könnte, wĂŒrde ich einen Tag mit unserem CEO verbringen, um Entscheidungen und Strategieentwicklung aus seiner Perspektive zu erleben und besser zu verstehen, wie ich als Regionalleiterin meine Teams optimal unterstĂŒtzen kann.
Welchen Tipp wĂŒrdest du jemandem geben, der gerade erst seine Karriere bei MEININGER oder in der Hospitality startet?
Mein wichtigster Ratschlag: Euer Einsatz macht den Unterschied. In der Hospitality geht es darum, Menschen eine tolle Erfahrung zu schenken. Jeder Tag bietet die Chance, jemanden glĂŒcklich zu machen. Sei neugierig, bring dich ein, lerne von anderen und trau dich, eigene Ideen vorzuschlagen. Bei MEININGER und generell in unserer Branche stehen dir viele Wege offen, du kannst verschiedene Bereiche ausprobieren und dich weiterentwickeln. Nichts ist festgefahren, alles ist möglich.
Was wĂŒnschst du dir fĂŒr MEININGERs Zukunft?
Ich wĂŒnsche mir, dass MEININGER weiterhin mutig bleibt, offen fĂŒr Neues, wachstumsstark, aber gleichzeitig menschlich und bodenstĂ€ndig. Dass wir unsere Kultur bewahren, in der Teamgeist, Vielfalt und Offenheit wirklich gelebt werden. Und dass wir auch in Zukunft Orte schaffen, an denen sich sowohl GĂ€ste als auch Mitarbeitende wohlfĂŒhlen und entwickeln können.
Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast, Daniela!
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