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Mecklenburger Seenrunde mit dem Fahrrad 2015

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Berge, Sturm, Hagel, Regen und Gewitter konnten uns nicht davon abhalten, die Tour durch die Mecklenburger Seenplatte zu Ende zu fahren. Am 30.05.2015, klingelte morgens um 04:00 Uhr bereits der Wecker. Dass man um diese Uhrzeit nicht unbedingt Lust und Laune hat 300 km zu fahren, kann sich bestimmt jeder vorstellen. Als wir dann unseren Schlafplatz, welches wir liebevoll „MEININGER Mobil“ tauften, verließen und den bewölkten Himmel sahen, wurde die Laune nicht besser. Aber was soll‘s? Nach der allgemeinen morgendlichen Pflege, haben wir uns auf das Rad geschwungen und sind in Richtung Start gedüst. Noch war es trocken und wir guter Dinge es auch zu bleiben. Die Stimmung wurde lustiger, da wir nun auch in andere „matschigen“ Gesichter schauen konnten.

Der Startschuss fiel um 5:20 Uhr und nach gefühlten fünf Minuten wollte ich schon wieder umdrehen und nach Hause fahren. Es hatte angefangen zu regnen, es war kalt und die ersten Hügel kamen schon. Die Mitstreiter berichteten von noch heftigeren Rampen und in mir wuchs die Verzweiflung und die Unlust im Regen und bei gefühlten 8 Grad weiter zu fahren. Aber Augen zu und durch: Wir waren schließlich drei Männer und keine Jammerlappen 🙂

 

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Die ersten 100 Kilometer waren eine reine Qual, wir fuhren mit gerade einmal 20 km/h vor uns hin und der Wind samt Regen peitschte uns ins Gesicht. Die Unlust wuchs weiter und wir wechselten uns regelmäßig ab, immer wollte jemand anderes aufgeben. Bis zum Kilometer 127 schleppten wir uns durch und die erste große Pause kam. Mit der Pause kam dann sogar die Sonne raus und wir hofften bei Nudeln und Tee auf ein trockenes Ende. Wir fuhren also im Trockenen los und als unsere Klamotten endlich trocken waren, fing es wieder an zu regnen. Allerdings hatten wir nun fast die Hälfte der Strecke erreicht und wir waren uns einig, dass ein Abbruch nun keinen Sinn mehr machte.

Jetzt konnten wir unser gesamtes Potenzial abrufen, da nun niemand mehr den Gedanken ans Aufgeben verschwendete. Die Knoten in den Beinen platzten und wir wuchsen geradezu über uns hinaus. Besonders bei mir lief es richtig gut und wir konnten den „MEININGER-EXPRESS“ starten. Wir fuhren nahezu im Renntempo und überholten ein großes Fahrerfeld nach dem anderen. Nach 200 Kilometer konnte uns dann bei Rückenwind und immer wieder Gewitter und Hagel wirklich nichts mehr aufhalten. Unsere Kontrahenten sind einer nach dem anderen ausgestiegen, nur wir waren noch auf der Straße zu sehen, ein echtes Erlebnis!

 

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Die letzten 30 Kilometer verlangten uns noch einmal alles ab, da wir mit Bergen dieser Kategorie nicht gerechnet konnten oder wollten. Die Sonne zeigte sich dann auch nochmal die letzten Kilometer und somit stand dem gemeinsamen Zieleinlauf nichts mehr im Wege. Ein großes Dankeschön an Thomas, der sich wacker geschlagen hat und auch Tim, der das erste Mal auf dem Rennrad saß und sich mit uns ins Ziel geschleppt hat. Ich werde das MEININGER Trikot mit Stolz weitertragen und noch fleißig Kilometer fahre, da mich das Fieber wieder gepackt hat. Vielen Dank auch an MEININGER für die Trikots. Ich freue mich auf viele weitere Events, die jetzt anstehen.

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