MEININGER Hotels

24 Stunden in Wien

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Eine Reise nach Wien gleicht einer unvergesslichen Zeitreise. In eine Stadt, die es versteht, Tradition und Moderne glanzvoll zu vereinen. Dabei begegnet man Prunk und Adel auf der einen Straßenseite, gesundem Großstadttrubel auf der Anderen. Mittendrin trifft man auf ein bisschen Kleinstadtflair, Stolz und Kulturgeschichte.
In den kommenden 24 Stunden Wien werden wir viel umherspazieren, viel sehen und noch mehr staunen. Gegensätze inklusive. Denn Wien lässt sich in keine Schublade stecken.

 

Der Vormittag:

10:00 – 12:00 Cafe Phil
Frühstück im Café Phil. Hier bringen wir gleich Zeit und Muße mit. Café Phil ist Shabbychic-Café, Möbel-Flohmarkt und Lesestube in einem. Alles, was man hier findet, kann man kaufen. Auch den Stuhl, auf dem man es sich so gemütlich gemacht hat. Zum Frühstück gibt es hier (Ph)viel! Ob Alpinophil, Italophil, Philfraß oder Philfgood – für jeden ist etwas dabei.

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12:00 – 13:00 Naschmarkt
Ums Eck vom Café Phil finden wir den Naschmarkt. Hier finden wir kulinarische Souvenirs: ein permanenter Markt voller kleiner Hütten mit Spezialitäten aus aller Welt. Sollte der Bauch noch zu voll sein, können wir vorher einen Abstecher auf die Shoppingmeile Wiens machen: die Mariahilferstraße.

13:00 – 14:00 Stephansdom + Manner-Flagshipstore:
Vom Naschmarkt geht es vorbei an der Wiener Oper und dem Hotel Sacher (Erfinder der Sachertorte). Ziel: die teuerste Straße Wiens, die Kärntnerstraße, auf der uns lauter teuer gekleidete Omis begegnen. Im Winter wimmelt es hier von millionenjahralten Pelzmänteln. Am Ende gelangen wir an den Stephansdom. Viel wichtiger aber: Wir decken uns im Mannerschnitten-Laden gegenüber mit Mannerschnitten ein. Ein österreichisches Original.

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Der Mittag:

14:00 – 14:30 Spanische Hofreitschule:
Nun sind wir an der Hofburg angelangt. Hier befindet sich die Spanische Hofreitschule mit den Lipizzanern. Für einen Blick hinein haben wir keine Zeit. Stattdessen begnügen wir uns mit einem großen Aufgebot von Fiakern. Das sind die traditionellen Einspänner, mit braunen, grauen, schwarzen oder weißen Pferden davor, die romantische Stadtrundfahrten anbieten. Wir ziehen zu Fuß weiter über den Heldenplatz.

15:00 – 16:00 Museumsquartier:
Mitten zwischen prunkvollem Volkstheater, weitläufigem Heldenplatz und der Wiener Staatsoper treffen wir auf „the place to be“: dem Museumsquartier (kurz MQ). Im Sommer gibt es hier Liegen zum chillen, im Winter die hippe Variante von Weihnachtsmarkt und das ganze Jahr einen tollen Laden mit vielen kleinen Geschenkideen.

 

Der Nachmittag:

16:00 – 17:30 Café Sperl:
Zu einem Besuch in Wien gehört ein Besuch in einem original Wiener Kaffeehaus! Das Café Sperl ist wohl eines der besterhaltensten und das, mit dem besten selbst gemachten Kuchen. Es handelt sich dabei um kein einfaches Café, sondern Wiener Institution: Denn hier trafen sich im 18. und 19. Jahrhundert Legenden wie Beethoven und Mozart. Auch heute kommen die Leute nicht nur auf ein gutes Stück Torte und einen Kaffee hierher, sondern um zu lesen, zu genießen, oder um am Laptop zu arbeiten. Die Wiener Kaffeehauskultur ist Teil des immateriellen Kulturerbes der UNESCO.

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17:30 – 18:30 Bootik 54:
Für Vintage-Liebhaber geht es zur Bootik 54 in die Neubaugasse 54. Hipster finden hier ihr Paradies. In liebevoller Kleinstrecherche werden hier Originalstücke der 70er, 80er und 90er aus Amerika und der ganzen Welt zusammengetragen. Der Laden platzt fast aus allen Nähten – umso mehr gibt es zu entdecken. Zeit mitnehmen.

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Der Abend:

18:30 – 20:00 Schnitzelwirt:
Gleich nebenan wird Wiener Schnitzel serviert. Es darf sich nur original Wiener Schnitzel nennen, wenn es aus Kalbsfleisch ist. Im Schnitzelwirt wird es traditionell ohne Soße und ohne Beilage serviert. Hier stehen die Leute manchmal bis auf die Straße Schlange. Wer drin ist, betritt eine andere Welt! Eine Welt aus Stammtischrunden, wortgewitzter Wirtin, Männern, die zum Inventar gehören und großen Gruppen, die in einen unvergesslichen Abend starten. Die Grundlage ist gelegt.

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20:00 – 22:00 Clash:
Das Clash ist wie die WG-Party bei der Omi, man fühlt sich gleich wohl und willkommen. Bei lässigem Wohnzimmerlook ist das Clash vollgestopft mit Studenten, die quer über den Tisch diskutieren oder chillig im durchgesessenen Sofa hocken.  So schmeckt das Bier gleich noch besser.

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Die Nacht:

Wir ziehen ins Nachtleben:
Alternatives Publikum trifft man bei Drum ´n Bass im etwas ranzigen Flex. Indie, Rock und Punk findet man im Kellergewölbe vom Chelsea – eine der ältesten Gürtelbars in Wien, die unter der U-Bahn entlang laufen. House und Pop gibt es im Volksgarten.

Wer mehr auf Elektro steht, wird vielleicht in der Prater Sauna glücklicher – ein Club mit guten DJs, guten Cocktails und einem Pool mitten über den Dächern von Wien.

Für alle, die lieber nächtelang von Bar zu Bar fallen, empfehle ich das Bermudadreieck rund um den Schwedenplatz – hier kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes gerne mal verlieren. Von dort ist es auch nicht mehr weit zurück ins MEININGER Hotel.

 

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