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Hamburg mit Kindern entdecken – Erwachsene lieben Städtetrips

Hamburg mit Kindern

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Erwachsene lieben Städtetrips: Ein wenig Kultur, etwas Geschichte und natürlich ganz viel Shoppen und lecker Essengehen. Kinder sehen das geringfügig anders: Sie wollen eher keine Kunstmuseen besuchen, keine Einkaufsstraßen rauf und runter laufen und garantiert nicht in guten Restaurants still sitzen bleiben. Wer daher von einem Städtetrip träumt, bei dem die gesamte Familie auf ihre Kosten kommt, sollte unbedingt nach Hamburg fahren. Denn in der Hansestadt gibt es allerhand Dinge zu erleben, die Groß und Klein gleichermaßen Spaß machen.

Ausgangspunkt für den Hamburg-Trip ist das MEININGER Hotel in Altona. Hier steht nicht nur Familienfreundlichkeit an erster Stelle, es liegen auch einige der schönsten Spots Hamburgs direkt vor der Hoteltür. Und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln  seid Ihr auch ruckzuck an allen anderen spannenden Ecken der Stadt.

Altona

Altona ist ein unheimlich lebendiger und bunter Bezirk. Insbesondere in dem kleinen Stadtteil Ottensen wohnen viele Familien mit Kindern. Dementsprechend findet Ihr hier alles, was Familien sich wünschen: Viele Spielplätze, Kindergeschäfte (wie beispielsweise Vergissmeinnicht oder Doppelpünktchen, beide mit zauberhafter Kinderkleidung und niedlichem Spielzeug) und Eisdielen (Mmhh: Eiscafé Schmidt oder Eisliebe – der beste Eisladen weit und breit, u.a. mit spannenden, wechselnden Sorten wie Milchreis, Pinie oder Lakritz) .

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Dazu kommen jede Menge Cafés, Restaurants und kleine Boutiquen. Hier könnt Ihr Euch auch mit allem eindecken, was Ihr als Marschverpflegung für Eure Ausflugstage in Hamburg benötigt. Die köstlichsten Croissants gibt es in der Pâtisserie, die leckersten Cupcakes bei Liebes Bisschen die hübschesten Bonbons – mit Blick in die offene Bonbonküche, wo die kleinen Köstlichkeiten direkt vor Ort gefertigt werden – im Bonscheladen. Wenn Ihr alles habt, was Ihr braucht, kann es losgehen!

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Die Elbe

Zu Fuß seid Ihr vom Hotel aus in nur wenigen Minuten am Altonaer Balkon. Während Ihr die beeindruckende Aussicht über Elbe, Hafen und Köhlbrandbrücke genießt, können die Kinder den hier liegenden Spielplatz erkunden. Dann geht es los, runter zur Elbe. Wer immer Richtung Westen geht, kommt erst an einer Reihe hübscher Restaurants mit tollen Sommerterrassen vorbei und steht dann am Elbstrand – dem größten Sandkasten Hamburgs. Geht Ihr jetzt noch etwas am Wasser weiter, kommt Ihr zur Strandperle. Der kleine Imbiss besteht eigentlich nur aus einer Ausgabestation und einer Terrasse. Trotzdem genießt er seit Jahrzehnten Kultcharakter und der Strand hier ist bei gutem Wetter rund ums Jahr beeindruckend gut besucht. Spätestens jetzt kommt Urlaubsstimmung auf: Mit den Füßen im Sand und einem je nach Jahreszeit kühlen oder wärmendem Getränk in der Hand genießen Mama und Papa den Blick auf die Elbe und die vorbeifahrenden Schiffe, während der Nachwuchs im Sand buddelt. Wer mehr über die riesigen Containerschiffe wissen will, die von hier aus in den gegenüberliegenden Hamburger Hafen einfahren, lädt sich eine App wie „Marine Traffic“ auf sein Smartphone. Hiermit lassen sich blitzschnell alle Daten rund um die Schiffe abrufen.

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Hamburg mit dem Schiff entdecken

Wer so vielen Schiffen zugeschaut hat, möchte irgendwann auch selbst einmal in See stechen. Kein Problem, denn in Hamburg gibt es im Rahmen des Öffentlichen Nahverkehrs Hafenfähren, die Euch zum kleinen Preis auf der Elbe herumschippern. Die nächste Station befindet sich ganz in Eurer Nähe. Lauft dazu einfach zurück zum Fähranleger „Neumühlen“. Mit der Linie 61 oder 62 geht es Richtung Landungsbrücken. Platz genommen wird natürlich auf dem offenen Oberdeck, von wo aus man den besten Blick hat. Auf das Ufer, auf die Trockendocks der Werft Blohm + Voss, in denen vielleicht gerade ein großes Kreuzfahrtschiff zur Reparatur liegt, und auf die Schiffswände der dicken Pötte, die manchmal aufregend nahe neben den Fähren vorbei tuckern. An den Landungsbrücken angekommen könnt Ihr Euch entscheiden: Wenn die Kinder sich als seetauglich erwiesen haben, könnt Ihr eine Hafenrundfahrt starten, die von zahlreichen Anbietern direkt ab hier angeboten wird. Wir empfehlen eine kleine Barkasse auszuwählen, damit bekommt Ihr auch die schmalen Kanäle vom Hafen und der historischen Speicherstadt zu sehen.

Wer nicht tiefer in den Hafen eintauchen möchte, setzt sich in die Fähre 72, Richtung Elbphilharmonie.

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HafenCity

Eure Schifffahrt endet direkt vor Hamburgs neuem Wahrzeichen, der Elbphilharmonie. Ein Besuch auf der Aussichtsplattform, der Plaza, macht auch Kindern Spaß. Hoch geht es mit Europas längster Rolltreppe. Oben angekommen bietet sich ein atemberaubender Rundumblick auf Stadt und Hafen in luftigen 37 Meter Höhe. Tickets solltet Ihr am besten online vorbestellen, sonst ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen (Buchungsgebühr 2,- Euro pro Ticket).

Von der Elbphilharmonie ist es nur noch ein Katzensprung zu Hamburgs schönstem Spielplatz, der Schatzinsel im Grasbrookpark. Der Weg dorthin führt Euch ein Stück durch die HafenCity, Hamburgs neustem Stadtteil. Am Reißbrett geplant, wird er oft für seine Sterilität kritisiert, bietet aber spannende Architektur, unschlagbare Wassernähe – und eben die Schatzinsel, zu der die Hamburger am Wochenende schon einmal vom anderen Ende der Stadt anreisen. Die Highlights des Spielplatzes sind das große Piratenschiff, das von vorne bis hinten beklettert werden kann, die künstlichen Palmen und natürlich der Matscheplatz – spätestens hier lohnt es, eine Ersatz- oder Matschhose für die Kleinen im Gepäck zu haben. Während die Kinder klettern und kleckern, können die Eltern auf einer der Picknickbänke Platz nehmen und heimlich die im Bonscheladen erstandenen Bonsches probieren.

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Die Welt im MiniaturformatHamburg mit Kindern

Wenn sich die Kinder ausgetobt haben, kann es zum nächsten Programmpunkt gehen. Sicherlich wird der eine oder andere jetzt meckern: „Ich kann nicht mehr! Ich gehe keinen Schritt weiter!“ Die Aussicht auf das, was kommt, sollte aber jedes fußmüde Kind wieder in Schwung bringen – und macht auch Erwachsenen riesigen Spaß: Das Miniaturwunderland  ist die größte Miniatureisenbahn der Welt. Die Macher haben mit viele Liebe zum Detail großartige Kulissen erschaffen – von den Schweizer Bergen über Italien bis hin zu einem Flughafen – in denen es unzählige Züge, Fahrzeuge, Gebäude und Menschen zu entdecken gibt. An vielen Stellen können die Figuren per Knopfdruck in Bewegung gebracht werden. Bei der „Schokoladenfabrik“ werdet Ihr sogar mit einer echten Minitafel Schokolade belohnt. In regelmäßigen Abständen wird es Nacht im Miniaturwunderland, so dass die vielen kleinen Lichter noch funkelnder strahlen und die zahlreichen Blaulichter für alle kleinen Polizei- und Feuerwehrfreunde noch reizvoller blinken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Essen wie in Italien

Für den perfekten Abschluss des Tages fehlt nun nur noch ein leckeres Abendessen. Essen gehen mit kleinen Kindern ist ja ein zweischneidiges Schwert. Einerseits muss nicht selbst kochen und wird mit köstlichen Speisen verwöhnt. Andererseits ist man gestresst, weil die Kinder zu laut sind, zu viel kleckern, Gläser umwerfen und überhaupt vermeintlich allen anderen Anwesenden auf den Geist gehen. Entspannung winkt, wenn die Gastgeber einem glaubhaft vermitteln, dass auch Kinder sehr herzlich willkommen sind – wie bei dem italienischen Restaurant Vito in Hamburg-Ottensen. Hier gehören die Kinder so selbstverständlich dazu und werden von der freundlichen Belegschaft so herzlich aufgenommen, dass man sich heimisch wie bei Mamma Miracoli fühlt. Die Karte ist mit Pizza, Pasta, Carne und Pesce sehr italienisch und molto lecker. Kleinere Kinderportionen sind problemlos erhältlich und auch individuelle Wünsche werden gerne entgegengenommen. Im Sommer kann man sehr schön auf dem Vorplatz im Freien sitzen und den gelungenen Tag bei einem Glas Wein Revue passieren lassen, während die Kinder – ausnahmsweise – das dritte Eis des Tages schlecken.

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Regen, Regen, Regen

Böse Zungen behaupten, dass es in Hamburg ständig regnen würde. Auch wenn Hamburger es nicht gerne zugeben, bestätigen Meteorologen, dass es in der schönsten Stadt der Welt verhältnismäßig oft Wasser von oben gibt. Macht nichts, denn auch bei Schietwetter hat die Hansestadt für Familien jede Menge zu bieten.

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Den Anfang macht das nah dem Hotel gelegene Altonaer Museum. Nach der Sichtung der maritimen Sammlung mit detailgetreu nachgebauten Schiffsmodellen und –dioramen, Riesenanker und Galionsfiguren, geht es in die oberste Etage, die komplett den kleinsten Besuchern gewidmet ist: Hier erwarten Euch ein großes Kletterschiff, Zerrspiegel, Schattenspiele und wechselnde, kindgerechte Ausstellungen.

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Allen Wasserraten ist außerdem das als „Dinobad“ bekannte Schwimmbad Festland zu empfehlen, das ebenfalls in Altona gelegen ist. Der weitläufige Kinderbereich ist von zahlreichen Dinosauriern bevölkert, es gibt eine Grotte, Rutschen und zur Freude aller kleinen Besucher zwischendurch immer wieder Wasser von oben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wer es tierisch mag, sollte sich das Tropen-Aquarium im Tierpark Hagenbeck  nicht entgehen lassen. In der weitläufigen überdachten Anlage leben mehr als 14.000 Säugetiere, Amphibien, Reptilien und Insekten. Die einzelnen Bereiche sind sehr authentisch gestaltet und erlauben es oftmals, den Tieren unheimlich nahe zu kommen. Das absolute Highlight ist das riesige Aquarium mit Panoramascheibe, hinter der sich Hai, Rochen und Zackenbarsch tummeln. Auch der daneben liegende Tierpark ist mit seinem schönen Park und den zahlreichen Tieren einen Besuch wert. Dank vieler überdachter Anlagen und Gehege verdirbt ein Regenguss auch hier nicht den Ausflug.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kennt Ihr schon unser Hotel in Hamburg?

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