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Superfoods: Kleine Beeren groß im Geschäft

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Superman kann sein Mäntelchen getrost in den Kleiderschrank hängen. Denn ab sofort kümmern sich andere um die Rettung der Welt: Tatsächlich erobern zurzeit sogenannte „Superfrüchte“ weltweit die Supermarktregale. Weil sie vor wertvollen Inhaltsstoffen nur so strotzen, sollen sie angeblich gesünder sein als Äpfel, Birnen & Co., vor Krankheiten schützen und uns besser und jünger aussehen lassen. Was die exotischen Superhelden wirklich auf dem Kasten haben, sei dahingestellt. Fakt ist jedoch, dass sie neuen Pep auf unsere Teller bringen.

 

 

Acaibeeren

Sie sehen den Heidelbeeren in Nachbars Garten zum Verwechseln ähnlich, ihre Heimat aber ist Brasilien. Die blauen Kraftpakete enthalten viele Antioxidantien, die helfen, den Alterungsprozess zu verlangsamen und vor Krankheiten zu schützen. Weil ihr Verzehr den Stoffwechsel ankurbelt, gelten sie als Schlankmacher. Acaibeeren bestehen größtenteils aus Kernen, weshalb sie meist als Saft oder Pulver angeboten werden.

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Acerola

Die kirschähnlichen Steinfrüchte haben südamerikanische Wurzeln, schmecken säuerlich und sind wahre Vitamin-C-Bomben: Mit 1700 mg/100 g liefert die Acerola mehr davon als Orangen oder Erdbeeren. Weil die Früchte schnell verderben, ist Acerola meist in Form von Saft erhältlich, oft auch kombiniert mit Trauben-, Apfel- oder Kirschsaft.

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Chia

Die schwarzen Samen der in Südamerika beheimateten Chia-Pflanze sind echte Power-Pakete: Sie enthalten 10 Mal mehr Omega-3-Fettsäuren als Lachs, 9 Mal mehr Antioxidantien als Orangen, 5 Mal mehr Calcium als Milch, 15 Mal mehr Magnesium als Brokkoli und dazu jede Menge Ballaststoffe. Der Extra-Kick Vitalität fürs Müsli! Chia-Samen sind aber auch in der veganen Küche als Gelatine- oder Eiweißersatz für Desserts oder Soßen beliebt. Weicht man sie nämlich ein, quellen sie auf und gelieren.

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Gojibeere

Die auch „Wolfsbeere“ genannte, leuchtend rote Frucht stammt aus China. Auch sie gilt als „Superfood“. Getrocknet oder eingeweicht, schmecken Gojibeeren im Müsli, Obstsalat, aber auch in Kuchen und als Topping im Salat. Ihr Geschmack ist je nach Sorte süßlich bis herb.

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Aronia

Die erbsengroße Apfelbeere ist reich an Vitamin C und schmeckt ähnlich wie Rosinen. Naschkatzen tauchen die getrockneten Früchte in geschmolzene Schokolade. Der Saft und die frischen Beeren selbst eignen sich zur Herstellung von Gelees und Marmeladen.

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Rezepte

Exotischer Chia-Pudding
3 EL Chia-Samen mit 175 ml Kokosmilch, 1 EL Honig und 1 TL Vanillezucker verrühren und 1 – 2 Stunden im Kühlschrank quellen lassen. ½ Mango in Würfel schneiden und abwechselnd mit dem Chia-Pudding in Gläser schichten. Mit frischen Beeren und Mandelblättchen garnieren.

Goji-Smoothie
30 g Gojibeeren in Wasser einweichen. Mit 100 ml Orangensaft, 100 g TK-Beeren und 1 TL Kokosöl pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. In Gläser füllen, fertig!

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